Frische vom Wochenmarkt
Familie Brandner verkauft hier seit über zwanzig Jahren Obst und Gemüse aus ihrem eigenen Garten. „Unsere Tomaten und Äpfel kommen nicht aus dem Supermarkt, sondern wachsen nur wenige Kilometer von hier“, erklärt die Bäuerin Anna Brandner. Regionale Produkte sind bei den Kunden besonders beliebt, weil sie frisch sind und keine langen Transportwege hinter sich haben. Das ist gut für die Umwelt.
Neben Obst und Gemüse gibt es auf dem Markt auch Käse, Honig, frisches Brot und Blumen. Ein Imker bietet verschiedene Honigsorten an und erklärt den Besuchern gern, wie seine Bienen leben. An einem anderen Stand kann man hausgemachte Marmelade probieren. Die Preise sind manchmal etwas höher als im Supermarkt, doch viele Kunden finden, dass sich die bessere Qualität lohnt.
Der Wochenmarkt ist aber nicht nur zum Einkaufen da. Für viele Menschen ist er ein Treffpunkt. Man trifft Nachbarn, trinkt einen Kaffee und unterhält sich. „Hier kennt man sich noch“, sagt eine ältere Kundin. Die Stadt unterstützt den Markt, weil er das Zentrum belebt und kleine Betriebe stärkt.
Wer am Samstag keine Zeit hat, kann seit diesem Jahr auch mittwochs einkaufen. Dann ist der Markt allerdings kleiner, und es kommen weniger Händler. Geöffnet ist er an beiden Tagen bis zwölf Uhr mittags.