Gesunde Ernährung in der Schule
An der Lessing-Schule in Bremen hat man vor zwei Jahren das Angebot in der Cafeteria geändert. Früher gab es vor allem Pizza, Pommes und süße Getränke. Heute findet man dort Vollkornbrötchen, frisches Obst, Salate und Wasser. „Am Anfang waren viele Schüler unzufrieden“, erzählt die Schulleiterin Frau Berger. „Aber nach einigen Wochen haben sich die meisten an das neue Essen gewöhnt.“ Heute kaufen sogar mehr Schüler in der Cafeteria als früher.
Wichtig ist den Verantwortlichen auch, dass das gesunde Essen nicht zu teuer ist. Ein belegtes Vollkornbrötchen kostet an der Lessing-Schule nur einen Euro. So können sich alle Kinder das Frühstück leisten. Zusätzlich bietet die Schule einmal pro Woche einen Kochkurs an. Dort lernen die Schüler, wie man einfache und gesunde Gerichte selbst zubereitet.
Nicht nur das Essen, auch das Trinken spielt eine große Rolle. An vielen Schulen gibt es heute Wasserspender, an denen die Kinder kostenlos Wasser bekommen. Süße Limonaden werden dagegen oft nicht mehr verkauft. Experten betonen, dass Kinder genug trinken müssen, um sich gut konzentrieren zu können.
Natürlich ist die gesunde Ernährung in der Schule allein nicht genug. Auch zu Hause sollten die Eltern auf eine ausgewogene Ernährung achten. Trotzdem sind sich viele Fachleute einig: Die Schule kann ein guter Ort sein, um Kindern gesunde Gewohnheiten beizubringen.