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Goethe-Zertifikat B1 · Lesen · 2

Teil 1

Lesen Sie den Text. Sind die Aussagen 1–5 richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.

E-Mail an eine Freundin

Liebe Nadja,

ich muss dir unbedingt von meinem neuen Job erzählen! Seit zwei Wochen arbeite ich in einer kleinen Buchhandlung im Zentrum. Die Arbeit gefällt mir sehr, auch wenn ich am Anfang ziemlich nervös war.

Ich beginne meistens um zehn Uhr und arbeite bis achtzehn Uhr. Am Montag habe ich frei, dafür arbeite ich samstags. Meine Chefin ist sehr nett und erklärt mir alles in Ruhe. Nur die Kasse macht mir noch Probleme, aber das wird langsam besser.

Das Schönste ist, dass ich jeden Tag mit Menschen über Bücher sprechen kann. Letzte Woche habe ich einem Kunden ein Buch empfohlen, und er ist am nächsten Tag zurückgekommen und hat sich bedankt. Das hat mich sehr gefreut.

Hast du am Sonntag Zeit? Dann könnten wir uns endlich wieder treffen.

Liebe Grüße
Mira

Aufgaben 1–5

Sind die Aussagen richtig oder falsch?
  1. Mira arbeitet schon seit mehreren Jahren in der Buchhandlung.

  2. Mira hat am Montag frei und arbeitet dafür am Samstag.

  3. Die Arbeit an der Kasse fällt Mira noch schwer.

  4. Mira mag es nicht, mit Kunden zu sprechen.

  5. Mira möchte sich am Sonntag mit Nadja treffen.

Teil 2

Lesen Sie den Zeitungsartikel und die Aufgaben 6–9. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Zeitungsartikel: Weniger Verpackungsmüll im Supermarkt

Ein Supermarkt in Freiburg geht neue Wege gegen den Verpackungsmüll. Seit drei Monaten können Kunden viele Produkte wie Nudeln, Reis oder Müsli ohne Verpackung kaufen. Sie bringen einfach eigene Behälter mit und füllen so viel ein, wie sie brauchen.

Die Idee kam von einer Gruppe junger Mitarbeiter. Sie hatten beobachtet, dass viele Kunden kleine Familien sind und große Packungen oft nicht aufbrauchen. So landet viel Essen im Müll.

Am Anfang waren manche ältere Kunden unsicher, weil sie das System nicht kannten. Deshalb steht jetzt immer eine Mitarbeiterin bereit, die hilft. Inzwischen ist die Abteilung sehr beliebt. Der Markt plant, das Angebot bald auf Wasch- und Putzmittel zu erweitern.

Aufgaben 6–9

Wählen Sie die richtige Lösung a, b oder c.
  1. Was können Kunden in dem Supermarkt seit drei Monaten tun?

  2. Wer hatte die Idee für das neue Angebot?

  3. Warum landet oft Essen im Müll?

  4. Was plant der Markt für die Zukunft?

Teil 3

Lesen Sie die Situationen 10–13 und die Anzeigen a–d. Welche Anzeige passt zu welcher Person? Jede Anzeige können Sie nur einmal verwenden.

Anzeigen a–d

a) Umzugshilfe Stark – Wir helfen beim Tragen von Möbeln und beim Transport. Auch am Wochenende. Faire Preise pro Stunde, kostenloser Kostenvoranschlag per Telefon.

b) Babysitter gesucht? – Erfahrene Studentin betreut Ihre Kinder am Nachmittag und Abend. Auch spontan und in den Ferien. Erste Hilfe-Kurs vorhanden.

c) Gartenpflege Blütezeit – Wir mähen Rasen, schneiden Hecken und pflanzen Blumen. Regelmäßig oder einmalig. Termine nach Vereinbarung, auch für kleine Gärten.

d) Computerhilfe vor Ort – Probleme mit Laptop, Drucker oder Internet? Wir kommen zu Ihnen nach Hause und erklären alles in Ruhe. Auch für Senioren geeignet.

Aufgaben 10–13

Welche Anzeige (a–d) passt zu welcher Person?
  1. Familie Bauer zieht am Samstag um und braucht Hilfe beim Tragen schwerer Möbel.

  2. Herr Klein versteht sein neues Internet nicht und möchte Hilfe zu Hause.

  3. Frau Yilmaz sucht jemanden, der nachmittags auf ihre Kinder aufpasst.

  4. Herr Löwe hat einen kleinen Garten und möchte regelmäßig die Hecke schneiden lassen.

Teil 4

Fünf Personen kommentieren das Thema „Autos in der Innenstadt“. Lesen Sie die Aussagen 14–18. Wer sagt das?

Kommentare: Weniger Autos in der Stadt?

Daniel: Ich bin dafür, dass weniger Autos in die Innenstadt fahren. Dann ist die Luft besser und es ist viel ruhiger.

Sabine: Für mich als Verkäuferin ist das schwierig. Wenn keine Autos kommen, habe ich Angst, dass weniger Kunden mein Geschäft besuchen.

Tobias: Ohne Auto komme ich gar nicht zur Arbeit, weil ich auf dem Land wohne. Der Bus fährt dort nur zweimal am Tag.

Lena: Ich würde gern mehr Bäume und Bänke in der Stadt sehen. Eine autofreie Zone wäre ein schöner Platz zum Spazierengehen.

Murat: Wichtig ist, dass es genug Busse und Bahnen gibt. Ohne guten Nahverkehr funktioniert eine autofreie Stadt nicht.

Aufgaben 14–18

Wer sagt das? Ordnen Sie die Aussagen den Personen zu.
  1. Weniger Autos würden die Luft verbessern.

  2. Ohne Auto wäre der Weg zur Arbeit kaum möglich.

  3. Geschäfte könnten durch weniger Autos Kunden verlieren.

  4. Eine autofreie Zone sollte schön und grün sein.

  5. Ein guter öffentlicher Nahverkehr ist die Bedingung.

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